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Illustrierte Bücher
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Autor Usteri, Johann Martin 1763 Zürich - Rapperswil  1827 
Titel Autograph
Beschreibung Der Dankpsalm eines Underwaldners ein Gegenstück zum Vater Unser. o. O. u. J. Original-Textmanuskript und Probedrucke der Szenen, gest. v. P. J. Laminit: 1 gest. u. aufgez. Titel, 1 Frontisp. u. 7 gest. Szenen auf 4 Bll. Je 9:6,5 cm. In goldgepr. Mäppchen.Exlibris Hermann Fietz-Frey im blauen Innen-Deckel des schönen Halbledermäppchens. Nicht in Lonchamp. Brun III, S. 355. Leeman-van Elck, Zürcherische Buchill. S. 204. Die Fortsetzung des "Vater Unser eines Underwaldners" Johann Martin Usteris, das von Marquard Wocher gestochen 1803 in Freiburg i. B. bei Herder herauskam und 1805 im Taschenbuch "Klio und Euterpe" (Augsburg, Rollwagenschen Verlag) erneut erschien. Diese Fortsetzung, des weitere Verbreitung und Übersetzung findenden ersten Werkes, wurde von Paul Jakob Laminit gestochen und erschien im Folgejahrgang 1806 desselben Taschenbuches. Beide Werke (mit je sieben Szenen) sind eine Verarbeitung des Schreckenserlebnisses des Einfalles der napoleonischen Armee in Nidwalden. Dabei werden die Bitten des Unservaters in Bezug auf die Situation des Überfalls abgewandelt. Vor der Landschaft Unterwaldens folgen wir in den sieben Szenen einem Bergbewohner mit seinem Enkel, die die Plünderungen und Einquartierungen der Schauenburgschen Armee miterleben und reflektieren. Das Manuskript, typischerweise in sehr kleiner Handschrift geschrieben, enthält den Text zu den sieben Szenen. Johann Martin Usteri war ebenso Dichter wie Zeichner und auch Geschichtsforscher. Er war künstlerisch und politisch - meist mit satirischen Werken - sehr einflussreich und gründete 1806 in Zofingen die Schweizerische Künstlergesellschaft.
Verkaufspreis 1800 CHF
   
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