HANS BURGKMAIR / JOST DE NEGKER

Schlussbild zum «Theuerdank». (Theuerdank auf den Schwertern stehend, aus Die geuerlicheiten vnd einsteils der geschichten des loblichen streytparen vnd hochberümbten helds vnd Ritters herr Tewrdannckhs)

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Beschreibung

HANS BURGKMAIR / JOST DE NEGKER
(1473 Augsburg 1531) / (Antwerpen 1480 – 1546)

Schlussbild zum «Theuerdank». (Theuerdank auf den Schwertern stehend, aus Die geuerlicheiten vnd einsteils der geschichten des loblichen streytparen vnd hochberümbten helds vnd Ritters herr Tewrdannckhs).

1512–17. Holzschnitt. 15,6:13,6 cm.
Hollst. 428. Stuttgart Kat. 172. Kaiser Maximilian I und die Kunst der Dürerzeit, Albertina 2012, SS. 95 – 98.
Provenienz: Prov.: Privatsammlung Schweiz. Ausst.: Tilman Falk, Hans Burgkmair, das Graphische Werk, Stuttgart, 1973, no. 172, ill. 150.
Das Projekt Theuerdank wird erstmals in den Jahren 1505 und 1508 erwähnt. Es beschreibt Episoden aus dem Leben Kaiser Maximilians, vor allem seine Abenteuer und die Brautwerbung um die Hand von Maria von Burgund. Der Text wurde als Epos in Versen gestaltet und 1514 fertiggestellt. Melchior Pfintzing, Propst des Domkapitels in Nürnberg, übersetzte den Text in Reime und Verse. Konrad Peutinger überwachte die Illustrationen, und die Drucklegung erfolgte in Augsburg bei Hans Schönsperger dem Älteren. Tilman Falk vermutet, dass die 118 Holzschnitt-Illustrationen für den Theuerdank zwischen 1511 und 1515 entstanden sind. Ein Sammelalbum mit 101 Probedrucken, das 1516 entstanden ist, befindet sich in der Wiener Staatsbibliothek (Cod. 2833). Unter diesen Probedrucken befindet sich der einzige andere frühe Druck dieser Darstellung Einer von zwei bekannten Probeabzügen dieses ersten, frühen Zustands. Im hier vorliegenden frühen Zustand steht Theuerdank zwischen seinen treuen Gefährten Ehrenhold und Neydelhardt, die Gut und Böse repräsentieren. Auf Wunsch des Kaisers wurden die beiden Gefährten im zweiten Zustand durch Büsche ersetzt. Sehr feiner starker Abzug. Einige dünne Stellen im Papier nur Rückseitig ersichtlich.

Preis auf Anfrage

Final illustration to Theuerdank ( Theuerdank Walking on Swords, from Die geuerlicheiten vnd einsteils der geschichten des loblichen streytparen vnd hochberümbten helds vnd Ritters herr Tewrdannckhs).

1512–17. Woodcut. 15,6:13,6 cm.
Hollst. 428. Stuttgart Kat. 172. Kaiser Maximilian I und die Kunst der Dürerzeit, Albertina 2012, SS. 95 – 98.
Provenance: Prov.: Privat Collection, Switzerland. Exhib.: Tilman Falk, Hans Burgkmair, das Graphische Werk, Stuttgart, 1973, no. 172, ill. 150.
The project of the Theuerdank is first mentioned in the years 1505 and 1508. It describes episodes from the life of Emperor Maximilian, mainly his adventures and the quest for his bride, Mary of Burgundy. The pro-ject was designed as an epic in verses and the text for the narrative was finished by 1514. Melchior Pfintzing, provost of the cathedral chapter in Nuremberg transformed the text into rhymes and verses, and Konrad Peutinger supervised the illustrations, while the printing was done in Augsburg by Hans Schönsperger the Elder. Tilman Falk suggests that the 118 woodcut illustrations for the Theuer-dank were executed between 1511 and 1515. A collection album con-taining 101 proof impressions, which was composed in 1516, is kept at the Vienna State library (Cod. 2833). Among these proofs is the only other impression of this print. One of two known proof impressions of this first state. In the present early state Theuerdank is standing between his faithful companions Ehr-enhold and Neydelhardt who represent Good and Evil. On request of the Emperor, the two companions where replaced by bushes in the second state. Very fine strong impression. Some skinned arears visible only on the verso.

Price on request

 

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